Neue Studie zur Weiterbildung: Arbeitnehmer wollen lernen

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Laut einer Studie des Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Auftrag der Wochenzeitung "Die Zeit" wünschen sich fast drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer von ihren Vorgesetzten mehr Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung. 74 Prozent der Befragten halten es demnach für wichtig, "Vorgesetzte zu haben, die einen unterstützen, sich weiter zu entwickeln". In der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen waren es sogar 80 Prozent. Auf die Frage, wie dieser Bereich in ihren Unternehmen umgesetzt werde, gaben lediglich 45 Prozent aller Befragten an, sie seien damit "zufrieden". Infas-Geschäftsführer Menno Smid erklärt dazu, die Führungskräfte sollten "erkennen, dass die Beschäftigten in der großen Mehrzahl lernwillig sind, mehr noch, dass sie nach Möglichkeiten suchen, sich gerade den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen, sich innerhalb und außerhalb des Betriebes weiterzubilden und dass ihnen dabei noch die Unterstützung ihrer Vorgesetzen fehlt". Der Trend gehe zum "lebenslangen Lernen", dies empfänden die Menschen "nicht vor allem als Last, sonders als positive Herausforderung". 

Von passgenauer Weiterbildung der Arbeitnehmer profitieren natürlich insbesondere auch die Unternehmen. In einer globalisierten Wirtschaftswelt ist der Ausbau von Sprachkenntnissen ein entscheidender Faktor. Neue Trends in der Weiterbildung zeichnen sich hierbei seit einiger Zeit ab. "Der klassische Abendkurs ist out" weiß Matthias Schmidt-Curio, Geschäftsführer der ASCO Sprachenschule in Coburg zu berichten. Es solle individuell sein. "Natürlich setzen viele Unternehmen auf die Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter" so Schmidt-Curio weiter. Allerdings sei gerade im Business-Bereich das Phrasen-Lernen mit Apps und Lernsoftware nicht ausreichend. "Kommunikation ist mehr als 'Phrasendreschen' - es geht um Interaktion und interkulturelles Verständnis" erläutert er im Gespräch. Seit Jahren setze sich der Trend zu maßgeschneiderten Individual-Trainings fort. "Wir setzen Muttersprachler mit unterschiedlichen beruflichen und kulturellen Backgrounds ein und erarbeiten mit unseren Kunden Inhalte und Formate, die genau dem entsprechen, was in der Praxis benötigt wird" betont Schmidt-Curio. "Das ist aufwändig aber der Erfolg gibt uns recht." Vom Einzelunterricht über Kleingruppen hin zu Online-Trainings oder Immersions-Kursen bei Kooperationspartnern im Ausland - also dem vollständigen "Eintauchen" in die Sprache und Kultur eines anderen Landes - reicht das Angebot der Coburger Sprachenschule.

Ein Angebot, das nicht nur von den "großen" internationalen Firmen der Region genutzt wird. "Ein Großteil unserer Kunden sind kleine und mittelständische Unternehmen, die sich im internationalen Wettbewerb behaupten müssen - da geht es nicht ohne solide Sprachkenntnisse" - trotzdem steige auch der Anteil an Privatleuten, die individuell konzipierte Angebote suchen. Die Gründe seien vielfältig - fehlende Unterstützung des Arbeitgebers oder der Wunsch nach beruflicher Veränderung. "Insofern überraschen mich die Ergebnisse der Zeit-Studie nicht" stellt Matthias Schmidt-Curio fest. Allerdings seien die Arbeitgeber in der Region sich der Relevanz von lebenslangem Lernen durchaus bewusst. "Unsere Kunden nehmen diese Herausforderung sehr aktiv an - und wir unterstützen sie dabei gerne" lobt der ASCO-Chef die Initiativen in der Region. Informationen über die Möglichkeiten sprachlicher Weiterbildung finden sich auf der Webseite der ASCO: www.asco-coburg.de.


Hintergrund zur Studie: Arbeitnehmer wollen weiter lernen | wallstreet-online.de:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11056688-studie-arbeitnehmer-lernen